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Neben dem Tierschutz, spielen bei der Bewertung auch Aspekte der Arbeitswirtschaft, der Umweltverträglichkeit, der Tierhygiene und Tiergesundheit sowie die Wirtschaftlichkeit eine Rolle. „Prämiert wurden Betriebe, die die Tiere besonders artgerecht halten, indem sie den Tieren ausreichend Platz anbieten und den sonstigen Bedürfnissen der Tiere besondere Berücksichtigung schenken. Weitere wichtige Aspekte in der Haltung von Nutztieren sind ein gutes Klima sowie eine geringe Geruchsbelastung in den Ställen“, so der Minister.
Auszeichnungen, die jeweils mit einem Geldpreis von 2.500 Euro verbunden sind, wurden an das Christliche Jugenddorf (CJD) in Wolfstein (Schweinehaltung), den Geflügelhof von Lambert Lehnertz in Habscheid (Legehennenhaltung), die Pensionspferdebetriebe von Martina Knapp aus Frohnhofen sowie den Flurhof von Familie Fischer in Bad Marienberg vergeben. Mit einer Anerkennung und einem Geldpreis von 1.500 Euro wurde das Hofgut Serrig, eine Einrichtung der Lebenshilfe-Werke Trier für seine vorbildliche Legehennenhaltung in einem Mobilstall ausgezeichnet. Das Hofgut Serrig bietet, ebenso wie das CJD Wolfstein, nicht nur den Tieren einen adäquaten Lebensraum, sondern beide Betriebe bieten auch Behinderten einen angemessenen Arbeitsplatz. Eine besondere Anerkennung wurde Birgit Schuster aus Elsoff zugesprochen, die mit einem gelungenen Betriebskonzept für die Gruppenhaltung von Pferden überzeugte. Neben der vorbildlichen Pferdehaltung in den prämierten Reiterhöfen ist hervorzuheben, dass in allen Fällen Milchviehbetriebe umgebaut wurden und damit landwirtschaftliche Fläche in Bewirtschaftung blieb.
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